SEIT 2022 URLAUBEN SIE IM HOLZNER KLIMANEUTRAL.

Nachhaltig

gedacht

Wir lieben unser schönes Haus und die herrliche Südtiroler Kultur- und Naturlandschaft, in die es eingebettet ist. Seit über einem Jahrhundert hatten vier Generationen der Familie Holzner die Möglichkeit, hier zu wachsen und sich zu entfalten.

Heute fühlen wir uns in der Welt daheim. Und damit auch kommende Generationen – seien dies nun unsere eigenen Nachkommen, die unserer Gäste oder Mitarbeiter – weiterhin Raum zum Wachsen, für die persönliche Entfaltung und das Glück vorfinden, sehen wir uns heute mehr denn je in der Pflicht.

Unsere Maßnahmen bis 2021

Bio

Heizwerk

Mit der Errichtung unserer Wellnesslandschaft im Jahr 2007 stellten wir die traditionelle Beheizung unseres Hotels endgültig in Frage. Wir hätten heute umgerechnet einen Bedarf von über 130.000 Litern Heizöl und damit einer CO2-Emissionsmenge von ganzen 338,0 Tonnen pro Jahr und das war für uns in keiner Hinsicht tragbar. Also entschieden uns für eine Umstellung auf erneuerbare Energien. Seit 2008 wird das gesamte Hotel, die Wellnesslandschaft, der Innen- und Außenpool sowie die Privathäuser der Familie Holzner vom Bio-Heizwerk aus mit sauberer Energie versorgt. Die Entscheidung für Hackschnitzel als erneuerbare, regionale Ressource im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieträgern ist uns leicht gefallen: Holz liefert nicht nur saubere Energie und gibt nur soviel CO2 in die Atmosphäre ab wie es zuvor gespeichert hatte, sondern stammt direkt aus der Region, sodass auch die Transportwege möglichst kurz gehalten werden können und wir damit tatsächlich nachhaltig handeln. 2018 wurde das Bio-Heizwerk erweitert, um auch die neuen Bereiche des Hauses effizient versorgen zu können.
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Grüner

Strom

In Südtirol werden in mehr als 30 Wasserkraftwerken jährlich etwa 4.500 GWh sauberer Strom produziert. 2019 ist das Holzner auf den Versorgungsplan „Green Energy“ umgestiegen. So können wir dank der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen ohne CO2-Emissionen sicher sein, dass wir mit 100 % grüner Energie versorgt werden und haben 2019 bereits 239.054 kg CO2-Emissionen eingespart.

Umgang

mit Wasser

Trinkwasser ist kostbar. Auf dem wasserarmen, trockenen Ritten, der über kaum Trinkwasserquellen verfügt und wo der Boden durch den felsigen Untergrund Regen- und Schmelzwasser nicht gut speichern kann, spüren wir das besonders stark und haben so über die Zeit gelernt, sparsam mit dieser wertvollen Ressource umzugehen. Seit den 70er Jahren verfügen wir über Regensammler und Zisternen, damit wir unsere Tennisplätze und den Park beregnen können, ohne die Trinkwasserreserven am Ritten zu belasten. Zudem werden Handtücher und Bettwäsche nur auf Wunsch der Gäste gewechselt und nicht automatisch täglich. Die gesamte Wäsche wird in der hauseigenen Wäscherei mit dem biologisch abbaubaren R.046 Ecoline Waschmittel, das den technischen Auflagen der EU-ECOLABEL-Umweltkriterien entspricht, gewaschen.
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Kronleuchter 2.0

2017 haben wir die beachtliche Fülle an originalen Jugendstil-Lampen und -Leuchten im ganzen Haus zukunftsfest gemacht: Insgesamt 253 neue und historische Lampen und Kronleuchter wurden mit verbrauchsarmer LED-Technologie ausgestattet. Das umfassende Konzept führte zu einer Senkung des Energieverbrauchs und einer jährlichen Einsparung der entsprechenden CO2-Emissionen von 85%. So können wir seitdem über 11 Tonnen CO2-Ausstöße jährlich einsparen.

Grüne

Lunge

Im 10.000m2 Park, der das Holzner umgibt, wachsen insgesamt über 59 Bäume von über zehn verschiedenen Baumarten gemächlich vor sich hin, einige davon bereits seit über 100 Jahren. Je älter, gesünder und größer ein Baum, desto mehr CO2 setzt er um, deshalb schaut jedes Frühjahr der „Baumdoktor“ bei uns vorbei, trimmt Äste, sichert Stämme mit Klammern und muss manchmal auch Bäume entfernen, die nicht mehr gerettet werden können oder für die einfach ihre Lebensspanne zu einem Ende gekommen ist. Anhand der Schätztabelle der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft sind in unserem Baumbestand rund 25 Tonnen Kohlenstoff gebunden, vermutlich sogar mehr, da sich die Kennwerte „auf Waldbäume beziehen und deshalb für Park- oder Gartenbäume nur bedingt anwendbar sind; aufgrund der Solitärstellung und der damit oft besser ausgeprägten Kronen und Wurzeln können Nicht-Waldbäume meist eine höhere Speicherleistung erzielen.“ Umgekehrt geben unsere Bäume über 250 kg Sauerstoff täglich ab, das entspricht dem Sauerstoffbedarf von durchschnittlich 295 Menschen.Unser Park
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Richtig

gut trinken

In unserer Weinkarte und in der Vinothek liegt der Fokus bewusst auf den Südtiroler Weinen. Südtirol ist nämlich nicht nur in politischer Hinsicht ein autonomes Gebiet, sondern auch als Weinbaugebiet. Mit seinen vielseitigen Bodenverhältnissen und den klimatischen Unterschieden landauf landab, ergibt sich eine außergewöhnliche Bandbreite an Weinen. Wegen unserer Bemühungen, dem Südtiroler Wein jenen Stellenwert zu verschaffen, der ihm unseres Erachtens nach gebührt, wurden wir mit dem Weinkulturpreis des Landes Südtirols ausgezeichnet.
Trinkkultur im Holzner

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt und wir wollen auch für zukünftige Generationen Raum und Möglichkeiten für eine hohe Lebensqualität bewahren.

Familie Holzner
Wir wünschen uns, dass sich die Welt für alle wie ein Daheim anfühlen kann, und ein Heim, das bedeutet Sicherheit, Freude, Gemeinschaft und Entwicklung. Ein Zuhause, das ist etwas, wofür man sich einsetzt, das man gestaltet, pflegt und schützt. Über 120 Jahre Erfahrung haben wir darin, unser historisches Haus zu schützen, zu pflegen und zu gestalten. Und dieser generationenübergreifende Prozess ist unauflöslich mit dem Schutz der uns umgebenden Natur und der Schonung unserer Ressourcen verbunden.

Aus unserer tradierten Verantwortung als Unternehmer und Gastgeber, als Mütter und Väter hat sich eine Tradition ohne Scheuklappen entwickelt. Eine Tradition, die zuversichtlich nach vorne schaut und einen Rahmen für zukunftsorientiertes, engagiertes Handeln bildet.
Die Neue Tradition im Holzner.


Klimaneutral

Urlauben

In Zusammenarbeit mit dem Klimaneutralitätsbündnis turn to zero messen und analysieren wir seit 2021 jährlich den CO2-Fußabdruck unseres Betriebs. Der zweite Schritt, um unseren Gästen einen klimaneutralen Urlaub bei uns zu ermöglichen, ist es, diesen CO2-Ausstoß zu kompensieren. Als Kompensation unterstützen wir ein kommunales Wiederaufforstungsprojekt in Esteli, Nicaragua. Für Nicaragua haben wir uns deshalb entschieden, weil die Frau unseres Bruders Klaus aus Nicaragua stammt und sich die beiden bei Ihrem nächsten Besuch dort selbst ein Bild von dem Projekt machen und uns darüber berichten können.

Mehr über turn to zero

Unsere Maßnahmen 2022:

Neue Traditionsküche

Die besten Produkte von Kleinproduzenten aus der nächsten Umgebung werden ab 2022 den Mittelpunkt der Genießer-Halbpension bilden. Was bisher punktuell durchaus bereits der Fall war, wird nun im Rahmen der Neuen Traditionsküche systematisch in unserem gesamten gastronomischen Angebot durchgesetzt. Im Holzner werden jedes Jahr nahezu 75.000 Mahlzeiten serviert. Die große Herausforderung für uns und unser Küchenteam um Stephan Zippl ist es nun, den hohen Bedarf an Lebensmitteln mit regionalen und biologisch produzierten Produkten abzudecken.

Unsere ausgemachten Ziele sind dabei:

Reduzierung

des CO2-Fußabrdrucks

...der durch die Verpflegung unserer Gäste und Mitarbeiter entsteht. Nachdem wir 2021 erstmals in Zusammenarbeit mit dem Klimaneutralitätsbündnis turn to zero unsere Jahresemissionen berechnet und kompensiert haben, waren wir sehr überrascht, dass die Verpflegung der mit Abstand größte Emissions-Treiber in unserem Haus ist. Rund 67% unserer Gesamtemissionen sind auf das gastronomische Angebot im Haus zurückzuführen. Unsere Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen umfassen:

  • Fokus auf saisonale, regionale Produkte
  • Fokus auf pflanzenbasierte Produkte und damit die Reduktion von Fleisch und Fisch im Angebot
  • Erhöhung des biologisch produzierten Anteils

Stärkung der

sozialen Komponente

Dieser Bereich, der jede unserer Maßnahmen begleitet, umfasst:

  • Die Unterstützung lokaler Bauern und damit der kleinen Kreisläufe in der Region
  • Die Information und Sensibilisierung möglichst vieler Menschen in unserem Umfeld
  • Die Unterstützung von Fair Trade

Schonung unserer

Ressourcen

Die beiden oben angeführten Ziele bringen schon durch die Förderung des biologischen, integrierten Anbaus und die kürzeren Lieferwege eine Ressourcenschonung mit sich. Zudem verpflichten wir uns, folgende Maßnahmen zu setzen:

  • Die Reduktion von Lebensmittelverschwendung
  • Meeresfisch wird aus unserem gastronomischen Angebot gestrichen

Die Vorteile der Neuen Traditionsküche liegen dabei auf der Hand. Die kürzeren Lieferwege, Erhöhung des biologischen Anteils, Ressourcenschonung und die Förderung von Biodiversität und Tierwohl, kommen uns allen zugute. Zudem können wir unseren Gästen mit saisonalen Produkten Lebensmittel bieten, deren Nährwert weit höher liegt als jener von Produkten aus dem konventionellen Anbau, industrieller Tierhaltung, aus Gewächshäusern, oder von weither transportierten Nahrungsmitteln.

Willkommen in der Neuen Traditionsküche und einer Welt voller nachhaltigem Genuss.

Weitere Handlungsfelder

der Neuen Tradition

Die Neue Tradition ist vorausschauend und umfassend. Sie soll uns und kommenden Generationen als Grundlage für zukunftsorientiertes Handeln dienen. Als erste Handlungsfelder dieser Neuen Tradition haben wir für die kommenden drei Jahre Bereiche ausgewählt, die unseres Erachtens nicht nur das größte Verbesserungspotential in Hinblick auf Ressourcenschonung und Emissionsreduzierung aufweisen, sondern auch die menschliche und soziale Komponente berücksichtigen, ohne die nachhaltiges Handeln abstrakt und im technischen Raum isoliert bleibt.

Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, unseren Partnern und Lieferanten, mit unseren Mitbürgern und nicht zuletzt mit unseren Gästen zu beschreiten. Gemeinsam wollen wir als ersten Schritt das Verpflegungsangebot für unsere Gäste und Mitarbeiter im Rahmen der Neuen Tradition verbessern.

Die weiteren Handlungsfelder in den kommenden Jahren werden sein:
  1. Den Umgang mit unseren Ressourcen zu überdenken und effizienter zu gestalten.
  2. Regionale Kreisläufe zu unterstützen und maßgeblich zu stärken.
  3. Eine sanfte Mobilität vor Ort und für die Anreise unserer Gäste zu fördern.
  4. Unseren Mitarbeitern einen außergewöhnlichen und sinnstiftenden Arbeitsplatz zu bieten.

Wir helfen
Ihnen gerne weiter
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